Meine Denkweise
Die Welt verstehen heißt, Verantwortung zu übernehmen
Ich glaube nicht, dass die Welt ein gerechtes Lehrstück ist. Sie ist ein Raum, in dem Interessen, Kräfte und Ideen miteinander ringen. Wer sie gestalten will, muss verstehen, wie Macht wirkt – und wie aus ihr Ordnung entstehen kann.
Was mich leitet
Ich vertraue nicht auf Ideale allein, sondern auf Realitätssinn.
Werte haben für mich nur dann Bedeutung, wenn sie durch Stärke geschützt werden.
Ich glaube, dass Freiheit dort beginnt, wo wir selbst entscheiden können.
Stärke braucht Maß, Klugheit und Selbstbeherrschung.
Geschichte verläuft nicht geradlinig, sondern in Kreisläufen von Aufstieg, Krise und Erneuerung.
Meine Sicht auf die Gegenwart
Wir leben in einer Zeit der Unsicherheit. Alte Gewissheiten bröckeln, neue Mächte treten hervor. Doch in dieser Unruhe liegt auch eine Chance. Ich sehe darin den Moment, in dem wir neu denken und handeln können.
Mein Blick auf die Weltmächte
Die Vereinigten Staaten bleiben ein Partner, aber sie müssen ihre Rolle neu finden.
China verkörpert eine andere Vorstellung von Ordnung, die ich verstehen will, ohne sie zu übernehmen.
Russland zeigt, dass Macht ohne Maß zerstört.
Indien wächst zu einer Kraft heran, die das Gleichgewicht der Welt prägen kann.
Was Europa tun muss
Ich bin überzeugt, dass Europa an einem Wendepunkt steht.
Wenn wir unsere Zukunft selbst bestimmen wollen, brauchen wir politische Einheit, wirtschaftliche Stärke und militärische Handlungsfähigkeit.
Ein starkes Europa schützt seine Menschen, wahrt seine Werte und gestaltet die Welt, statt nur auf sie zu reagieren.
Wie ich Strategie verstehe
Für mich ist Strategie kein Triumphmarsch, sondern die Kunst, Maß zu halten.
Sie verlangt Weitsicht, Selbstbeherrschung und das Wissen, wann Handeln nötig ist und wann Verzicht klüger ist.
Wer Verantwortung trägt, darf nicht nur reagieren, er muss führen.
Mein Blick nach vorn
Ich glaube an ein Europa, das denkt, handelt und Verantwortung trägt.
Ein Europa, das mehr ist als ein Markt – eine Gemeinschaft der Stärke, der Vernunft und des Maßes.
Ordnung entsteht nicht von selbst. Sie entsteht, wenn Menschen den Mut haben, sie zu schaffen.

